Liste digitaler Recruiting-Tools

Auf vielfachen Wunsch meiner Seminarteilnehmer*innen habe ich einmal eine Liste mit digitalen Recruiting-Tools zusammengestellt, die es sich lohnt, im Auge zu behalten. Diese Liste ist erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist im Gegenteil das Ergebnis eines ersten Brainstormings. Ich freue mich über Ergänzungen per Kommentar und werde die Liste regelmäßig aktualisieren!

Hier geht’s zur Liste Recruitingkanäle!

Einige der genannten Tools habe ich mit Trägern der Diakonie getestet. Hier geht’s zu den aktuellen Erfahrungsberichten:

Tipps für die WhatsApp-Bewerberkommunikation

WhatsApp-Chat-bei-Soziale-Berufe-kann-nicht-jederSeit 2015 mache ich unter der Nummer 01520-8981477 Karriereberatung per WhatsApp für die Diakonie. Rund 130 Anfragen pro Halbjahr gehen auf meinem Diensthandy ein. Folgende Tipps sind aus meiner täglichen Arbeit mit WhatsApp entstanden. Sie gelten für einzelne Mitarbeiter in Personalabteilungen, die WhatsApp neben anderen Aufgaben erledigen (sollen) und beschreiben, wie das realistisch funktionieren kann. Natürlich wäre es toll, ein WhatsApp-Callcenter zu haben, über den der Bewerber rund um die Uhr betreut würde. Für die meisten Unternehmen ist das aber sicher Zukunftsmusik – und der beauftragte Mitarbeiter muss lernen, die schnelle Kommunikation zu leisten, ohne sich davon völlig vereinnahmen zu lassen. Übrigens: Ob die Nutzung von WhatsApp im Recruiting datenschutzrechtlich, AGB-mäßig und so weiter korrekt ist, darüber kann man diskutieren – HR-Blogger Henner Knabenreich hat zurecht einige kritische Punkte beleuchtet. Hier in diesem Blog-Artikel geht es aber nicht um diese Fragen, sondern um einen konkreten Anwendungsfall, in dem WhatsApp nun einmal super funktioniert. Und jetzt die Tipps:
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„Bei uns muss eine Führungskraft nicht nur funktionieren“

SchuradDie Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie (NGD-Gruppe) betreibt in Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin Einrichtungen mit 20 bis 400 Mitarbeitenden. Verschiedenste Positionen auf der ersten, zweiten und dritten Führungsebene sind ständig zu besetzen. Olaf Schurad, Leiter Personalmanagement & Recht bei der NGD-Gruppe, über Talentpools, Führungskräfte-Gehälter und Branchenwechsler:

Herr Schurad, warum hat Ihr Träger im Gegensatz zu anderen aus der Branche keine Probleme, Führungspositionen zu besetzen? „„Bei uns muss eine Führungskraft nicht nur funktionieren““ weiterlesen

„Management ist auch bei uns kein Ausruh-Job“

eisenreich_1Gute Führungskräfte und Fachspezialisten für Sozial- und Pflegeeinrichtungen werden genauso dringend gesucht wie Pflegekräfte und Erzieher. Doch es gibt kaum Traineeprogramme, um den Nachwuchs für diese Stellen zu sichern. Mitarbeiter mit Karriereambitionen müssen sich oftmals „durchwurschteln“. Ein Interview mit Thomas Eisenreich, stellv. Geschäftsführer des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD).

Herr Eisenreich, warum ist die Führungskräftegewinnung im Sozial- und Gesundheitswesen so mühsam? „„Management ist auch bei uns kein Ausruh-Job““ weiterlesen

Mit Multi-Kulti gegen den Fachkräftemangel

thorben-maack-gustav-schatz-hofGenug Pflegekräfte sind immer da, fünf bis zehn Initiativbewerbungen gehen pro Halbjahr ein, Stellenanzeigen müssen  nur für Positionen mit besonderer Qualifikation geschaltet werden  – viele Sozial- und Pflegeeinrichtungen können von solchen Zuständen nur träumen. Für den Gustav-Schatz-Hof in Kiel, der unter anderem ambulante Pflege, eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke, eine Tagespflege  und einen Mietertreff anbietet, ist es Realität. Pflegedienstleiter Thorben Maack im Interview:

Herr Maack, wie kann das sein, dass Ihre Einrichtung in Zeiten des Fachkräftemangels personalmäßig so gut dasteht?

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